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Aktuelles

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25.08.2015

Noch Plätze frei! Fachtagung der FUMA Fachstelle Gender NRW

Die FUMA Fachstelle Gender NRW lädt am 15.9.2015 zur diesjährigen Fachtagung in Duisburg ein.

Thema der Fachtagung ist "Resilienz auf der Spur. Geschlechtsbezogene Schutzfaktoren bei Mädchen_ und Jungen_".

Als Hauptreferierende konnten Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff (Evangelische Hochschule Freiburg) mit dem Vortragstitel "Resilienz - wie die seelische Widerstandskraft von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden kann" und Dr. Antje Richter-Kornweitz (Niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit)  mit dem Vortragstitel "Die Relation Resilienz, Geschlecht und Gesundheit" gewonnen werden.

In verschiedenen Workshops am Nachmittag werden außerdem Möglichkeiten zum konkreten Erleben und Reflektieren von Praxisansätzen geboten.

Übersicht der Workshops:

Workshop I:

Sinnlich und Selbstbestimmt: Resilienz für Kinder und Jugendliche mit Kopf, Herz, Bauch und Becken

Referentin: Susan Bagdach, systemische Therapeutin, Sexualpädagogin, Coach

Workshop II:

Der Empowerment-Ansatz für Kinder und Jugendliche mit Rassismuserfahrung: eine Klärung der Blickrichtung

Referentin: Pasquale Virgine Rotter, Bildungsreferentin, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin

Workshop III:

Was braucht die Jungengesundheit: Prävention oder Resilienzförderung?

Referent: Gunter Neubauer, Diplompädagoge, SOWIT -Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen

Workshop IV:

"Self-Care": Praxisworkshop zur eigenen Resilienzfähigkeit

Referentin: Nicola Tofaute, Trainerin für multimodale Stressbewältigung und therap. Bogenschießen, FUMA Fachstelle Gender NRW, Essen

Programm und Einladung können Sie unter www.fachtagung2015.gender-nrw.de einsehen.

Zur Anmeldung

Quelle: www.gender-nrw.de


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20.08.2015

FUMA Fachstelle Gender NRW feiert 10-jähriges Bestehen

Die FUMA Fachstelle Gender NRW - Mitglied im Trägerverbund von GenderKompetent-NRW - feiert heute am 20.8.2015 ihr 10-jähriges Bestehen.

Chancengleichheit für Mädchen und Jungen - Vielfalt fördern

Die FUMA Fachstelle Gender NRW ist eine Qualifizierungs- und Beratungsstelle, die mit gezielten Angeboten im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe einen Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit für Mädchen und Jungen leistet, um diese in der Vielfalt ihrer Lebensentwürfe und Vorstellungen zu fördern und zu unterstützen.

Jubiläums-Broschüre

Zum Jubiläum gibt die Fachstelle eine Broschüre unter dem Motto "10 Jahre - 10 Stimmen" heraus. Es wurden 10 Menschen, die die Fachstelle auf den landesweiten Fachtagungen mit ihrer Expertise in den letzten 10 Jahren unterstützt und bereichert haben, gebeten aus ihrer jeweiligen Fachperspektive einen Blick auf die vergangenen 10 Jahre zu werfen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen.

Zum Download der Broschüre

www.gender-nrw.de


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19.05.2015

Neue Broschüre informiert zum Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss"

Das NRW-Arbeitsministerium informiert in einer Broschüre, wie der Übergang Schule-Beruf in Nordrhein-Westfalen neu gestaltet und landesweit umgesetzt wird.

Im Interview erläutert u.a. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die zentrale Bedeutung des Landesvorhabens im Rahmen der Präventionspolitik des Landes. "Wir wollen den jungen Menschen einen guten Start in ein selbstbestimmtes Leben öffnen und gleichzeitig dem Fachkräftemangel begegnen."

Die Broschüre enthält weitere Beiträge des Ministers Guntram Schneider und der Ministerin Sylvia Löhrmann sowie Statements von Akteuren und Jugendlichen und steht zum Herunterladen oder Bestellen bereit.

Die Broschüre wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Broschüre herunterladen (PDF)
Zur Bestellung

Quelle: www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de


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11.03.2015

Dokumentation der Tagung "Rollen ins Rollen bringen"

Am 24. Februar 2015 veranstaltete der Trägerverbund des Projektes "GenderKompetent NRW" die Fachtagung "Rollen ins Rollen bringen - Geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl in 'KAoA - Übergang-Schule-Beruf NRW'" in Ratingen. Knapp 70 Gäste aus Städten, Schulen, Bildungsinstituten, Bezirksregierung, Kreisverwaltungen und Kommunalen Koordinierungsstellen nahmen an der Fachtagung teil.

Rollen ins Rollen bringen – Geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl im Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss"

Ratingen, 24.02.2015 - Autorin: Birgit Meding

Das ESF-geförderte Landesprojekt "GenderKompetent NRW" unterstützt ein zentrales Anliegen im Rahmen des Landesvorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss": Die Berufs- und Studienorientierung soll in Nordrhein-Westfalen systematisch, nachhaltig und insbesondere auch geschlechtersensibel implementiert werden. Um traditionelle Rollenbilder, die nach wie vor die Berufswahl von Mädchen und Jungen prägen, ins Rollen zu bringen und Akteurinnen und Akteure für eine geschlechtersensible Praxis im Übergang Schule-Beruf zu unterstützen, hat der Trägerverbund zusammen mit der Landesregierung zu einer Fachveranstaltung nach Ratingen geladen.

GenderKompetent NRW ist ein gemeinsames Projekt der Ministerien für Arbeit, Integration und Soziales sowie für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. Umgesetzt wird es von einem Trägerverbund: FrauenForum e.V. (Münster), FUMA Fachstelle Gender NRW (Essen), Handwerkerinnenhaus e.V. (Köln) und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. (Bielefeld).

Geschlechtersensibilität als Qualitätsmerkmal im Übergang Schule-Beruf – Landesprojekt begleitet Umsetzung

"Mit dem gemeinsamen Projekt haben wir die Chance, die Genderperspektive programmatisch zu verankern und Geschlechtersensibilität nachhaltig im Übergang Schule-Beruf zu integrieren." Rainer Philippsen, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA), stellte für die beiden beteiligten Landesministerien die wichtigsten Ziele vor, die mit dem Projektvorhaben verbunden sind.

Rainer Philippsen und Kerstin Peters

Rainer Philippsen, MGEPA und Kerstin Peters, MAIS; Foto: Joe Kramer, Dortmund

Deutlich machte er vor allem die Notwendigkeit zum Handeln: Das Berufswahlverhalten junger Menschen habe sich seit Jahren kaum verändert. Immer noch konzentrierten sich knapp 60 Prozent der jungen Frauen und knapp 40 Prozent der jungen Männer auf lediglich zehn Ausbildungsberufe. Nach wie vor gebe es zu wenige Frauen in den sogenannten MINT-Berufen und nur wenige Männer würden sich für eine berufliche Tätigkeit in Erziehung oder Pflege entscheiden.

Die Umsetzung einer geschlechtersensiblen Berufs- und Studienorientierung sei eine Querschnittsaufgabe und als ein wichtiges "Qualitätsmerkmal" im Übergang Schule-Beruf zu begreifen, betonte der Ministeriumsvertreter in seinem Redebeitrag. Für Jugendliche eröffneten sich neue Perspektiven, die Wahrnehmung individueller Kompetenzen werde erweitert und damit die Optionen auf eine erfolgreiche Zukunft in Ausbildung oder Studium. Bewährte Angebote wie Girls‘ Day oder Boys‘ Day sollten fortgeführt werden, die beteiligten Akteurinnen und Akteure erhielten Unterstützung für die praktische Umsetzung vor Ort. "GenderKompetent entwickelt Ideen und Bausteine, die wir für gute Praxis brauchen und als Landesregierung gerne fördern."

Gendergerechte berufliche Orientierung und Beratung oder warum "gender trouble" produktiv ist

"Berufsfindung ist alles andere als trivial." Prof. Dr. Bettina Franzke, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW Köln, ging in ihrem Vortrag ausführlich auf die Sozialisation und komplexe Konstruktion von Gender in der Berufswahl von jungen Frauen und Männern ein.

Prof. Dr. Bettina Franzke

Prof. Dr. Bettina Franzke, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Köln; Foto: Joe Kramer, Dortmund

Anhand von überraschend stereotypen Rollenvorstellungen machte sie anschaulich, wie hartnäckig sich nach wie vor traditionelle Rollenbilder halten und nicht nur die Berufs- und Studienwahl beeinflussen, sondern auch das Verhalten und die Wahrnehmung von Beratenden.

Solche Geschlechterstereotypen und auch Lebensmuster zu durchbrechen schaffe Verwirrung und sei anstrengend, mache also "gender trouble", konstatierte die Professorin. Das aber könne produktiv sein und eröffne Perspektiven auf mehr Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit. Für eine gendersensible Beratungsarbeit stellte die Professorin eine Reihe von Leitfragen vor, um im konkreten Einzelfall immer wieder abwägen zu können. Denn: "Gendersensibilität bedeutet, Mädchen und Jungen mal gleich und mal unterschiedlich zu behandeln. Mal werden Rollen gewürdigt und mal durchbrochen." Um das zu leisten, sei vor allem mehr Genderkompetenz vonnöten.

"Gendergerechte berufliche Orientierung und Beratung: Ziele, Nutzen und Umsetzungsaspekte
"

Vortrag Prof. Dr. Bettina Franzke, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Köln

Präsentation Franzke: Geschlechtergerechte Berufs- und Studienwahl [2,81 MB]

GenderKompetent NRW – Angebote und Unterstützung für Akteurinnen und Akteure

Eva Viehoff

Eva Viehoff, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.; Foto: Joe Kramer, Dortmund

Das Projekt "GenderKompetent NRW" stellte Eva Viehoff, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., vor. Neben Beratung und Austausch sei vor allem die "Säule Qualifizierung" gestärkt worden. „Im Trägerverbund unterstützen wir alle Akteurinnen und Akteure im Übergang Schule-Beruf, dazu gehören auch die Studien- und Berufswahlkoordinatoren an den Schulen“, so die Projektkoordinatorin. "Wir helfen beim Aufbau von genderbezogenen Kompetenzen und bieten dafür eine Reihe von Workshops und Qualifizierungen an."

"Projektvorstellung:
 GenderKompetent NRW – Ziele und Erfolge "

Eva Viehoff, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Präsentation Viehoff: Angebote zur Beratung und Qualifizierung [5,61 MB]

Wie geschlechtersensible Berufswahl gelingen kann, erörterten in der Diskussionsrunde die Projektmacherinnen zusammen mit Expertinnen aus den Kommunen und den Kommunalen Koordinierungsstellen.

Vertreterinnen des Trägerverbunds

Die Projektmacherinnen (v.l.n.r.): Nicola Tofaute, Elke Kerkhoff, Gerlinde Amsbeck, Uta Armbrust, Eva Viehoff, Martje Rohmann, Irmgard Grieshop-Sander und Kerstin Schachtsiek; Foto: Joe Kramer, Dortmund

Statt eines Abschlusswortes "protokollierte" die Künstlerin Marie Jacobi die Tagung und präsentierte eine visuelle Tagungsdokumentation, die alles Wichtige im Bild festhielt und grafisch auf den Punkt brauchte. Auch dies ein Weg, um neue Möglichkeiten und Perspektiven auszuloten.

Grafische Darstellung der Tagung

Grafic Recording von Marie Jacobi - www.visualrecording.de

www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de/rollen-in-rollen-bringen


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21.01.2015

"Rollen ins Rollen bringen" - eine Veranstaltung des Trägerverbundes "GenderKompetent-NRW"

Einladung zur Veranstaltung "Rollen ins Rollen bringen - Geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl in 'KAoA - Übergang-Schule-Beruf NRW'" am 24.2. in Ratingen.

Der Trägerverbund des Projektes "GenderKompetent NRW" lädt gemeinsam mit MGEPA und MAIS Akteurinnen und Akteure im Übergangssystems "Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW" zu der Veranstaltung "Rollen ins Rollen bringen – Geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl in 'Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang-Schule-Beruf NRW'" herzlich ein.

Wann: 24. Februar 2015 von 10:00 – 16:00 Uhr

Wo: Holiday Inn in Ratingen Broichhofstrasse 3, 40880 Ratingen

Wer im Übergang Schule – Beruf arbeitet, kennt das gut: Das Arbeitsfeld ist riesengroß – jetzt soll das Ganze auch noch geschlechtergerecht sein. Dabei muss die Geschlechterperspektive kein mühevolles Zusatzangebot sein. Im besten Fall ist sie ein Qualitätsmerkmal für alle "Kein Abschluss ohne Anschluss"-Angebote. Das Projekt GenderKompetent entwickelt dafür Ideen und Bausteine.

Damit diese in der Praxis ankommen und dort konkret umgesetzt werden können, bündelt die Tagung Erfahrungen und Perspektiven für die konkrete Arbeit vor Ort. Eingeladen sind alle, die in der kommunalen Koordinierung, als Studien- und Berufswahlkoordinatoren an den Schulen oder in der Projektentwicklung ihre Angebote geschlechtergerechter und damit besser gestalten wollen.

Programm Rollen ins Rollen bringen (PDF) [329,47 kB]

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